Verkehrsrecht / Verkehrsstrafrecht

Verkehrsunfall

Die Gefahr in einen Verkehrsunfall im Straßenverkehr verwickelt zu werden ist hoch. Selbst wenn Ihnen kein Verschuldensvorwurf gemacht werden kann. Es ist jedoch gut zu wissen, welche Ansprüche Ihnen zustehen.

Im deutschen Schadensersatzrecht gilt der Grundsatz, dass der Geschädigte so zu stellen ist, wie er stünde, wenn der Verkehrsunfall sich nicht ereignet hätte.

Auf Grund unserer langjährigen Praxis müssen ist jedoch ein immer wieder bei Unfällen wichtig: Unverzüglich nach dem Verkehrsunfall sollten Sie einen im Verkehrsrecht tätigen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen beauftragen. Es ist nicht empfehlenswert die Regelung über Haftpflichtversicherung in die eigene Hand zu nehmen. So kommt es immer wieder das einzelne Schadenspositionen vergessen bzw. abgelehnt werden.

Folgende Punkte sollten bei einem Unfall unbedingt berücksichtigt werden.

Verlassen Sie sich nicht darauf, dass die Polizei den Unfall schon ordentlich dokumentieren wird.

  • Mögliche Zeugen feststellen
  • Möglichst umfangreiches Fotografieren des Unfallortes
  • Möglichst umfangreiches Fotografieren der finalen Endposition der Fahrzeuge
  • Datenaufnahme des Unfallgegners (Personalien, Führerschein, Amtliches Kennzeichen)
  • Geben Sie keine spontanen Schuldbekenntnisse ab!

 

Fahrverbot verhängt oder droht?

Die Vertretung im Verkehrsstrafrecht geht vielfach mit der Problematik eines bereits bestehenden oder drohenden Verlustes des Führerscheines oder der Anordnung einer MPU einher. Gem. § 25 Abs. 1 StVG beträgt die Dauer des Fahrverbot 1  bis 3 Monate, wobei das Mindestmaß von einem Monat nicht unterschritten werden darf.

Anordnung eines Fahrverbotes drohen bei häufigen Tatbeständen wie zum Beispiel:

  • Geschwindigkeitsüberschreitungen
  • Verstoß gegen die 0,5 Promillegrenze
  • Überholen trotz Verbot
  • Qualifizierter Rotlichtverstoß

Oftmals können nach Akteneinsicht bereits vor der Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens durch entsprechende Stellungnahmen Verfahrenseinstellungen erwirkt werden. RA Jung kämpft für Ihr Recht. Kontaktieren Sie uns.